AmbuPRAX in der Praxisklinik Prof. Dr. Oliver Tobolski

Was passiert, wenn man Patienten statt Papier ein iPad in die Hand gibt?

Diese Frage haben wir uns bei AmbulApps seit unserer Gründung 2015 gestellt und vor allem auch unsere Kunden, nachdem sie sich für unser Produkt AmbuPRAX entschieden haben. Den Gesetzen des Marketings folgend, setzen zunächst sehr innovative Ärzte und Praxiskonstrukte eine derartige Lösung ein. Mit Prof. Dr. Oliver Tobolski berichtet ein in vielen Belangen sehr innovativer Facharzt für Chirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie von seinen Erfahrungen in seiner Kölner Praxisklinik, die viele Leistungssportler betreut. Schließlich findet man selten eine Tartanbahn in einer Praxis, die präzise Analysen von Laufstilen und Bewegungsabläufen bietet - warum also nicht auch iPads?

Prof. Tobolski, mit welchem Gefühl haben Sie das Produkt AmbuPRAX gekauft?

Zunächst habe ich den involvierten Personen voll vertraut und schätze ihre Expertise seit vielen Jahren. Außerdem fand ich die Bedienung und das Design einer derartigen App sehr ansprechend und zwar in einem Maße, dass ich dies auch meinen Patienten vollumfänglich zugetraut habe. Der Verzicht auf Papier und die volle Integration in unser Praxisinformationssystem Medistar mit direkter Einsicht in die Angaben des Patienten als Teil der regulären Patientenakte machen sich aus meiner Sicht gerade in einer Praxis mit vielen neuen Patienten sehr bezahlt, da man schnell in das Gespräch mit den persönlichen Angaben des Patienten einsteigen kann.

Welche Bedenken hatten Sie?

Im Wesentlichen war das die Bedienung durch unsere medizinischen Fachangestellten aber auch den Patienten selbst. Nach der Einführung sind diese Bedenken aber schneller verflogen als ich mir das vorgestellt habe. Die Schulung des Personals hat nur 1-2 Stunden gedauert und bezog sich mehr auf die hinter den digitalen Formularen liegenden Prozesse als auf die Bedienung. Mobile Geräte wie iPads sind eben in der Mitte der Gesellschaft angekommen und viel benutzerfreundlicher als unsere bisherigen Verwaltungssysteme. Die Patienten kommen sehr gut zurecht, insgesamt würde ich sagen ungefähr mit einer ähnlichen Fragequote wie wir sie auch vom Papier kennen.
Die Tatsache, dass jeder Mitarbeiter im Browser an jedem Arbeitsplatz sehen kann, welcher Patient gerade mit welchem Gerät arbeitet, macht das Ganze sehr übersichtlich.

Welche Effekte sehen Sie?

Dem Patienten gegenüber hat sich wenig verändert. Geändert hat sich nur das iPad als Eingabemedium, das genau wie Papier bei uns abgeholt und zurückgebracht wird. Das Gefühl, dass mit der Rückgabe alle Prozesse angestossen wurden und alle Daten geflossen sind, vermittelt den Helferinnen viel mehr Ruhe und Sicherheit. Kontrollen und Laufwege entfallen vollständig. Die Daten gehen direkt in zukünftige Gespräche und den Verlauf der Akte ein, anstatt dass man in die Vergangenheit gerichtet arbeitet, indem man Papier von Patienten scannt, die schon nicht mehr in der Praxis sind, nur um Dokumentationspflichten nachzukommen. Unterm Strich entsteht Ruhe für Praxis und die Assistentinnen und frühere Nacharbeiten werden jetzt zu Informationsflüssen.

Welche nächsten Schritte planen Sie?

Wir möchten die mobilen Geräte mit den AmbulApps Anwendungen auch stärker im Team einsetzen und so auch in Bereichen wie der medizinischen Dokumentation mit Fotos und der Kommunikation im Team Verbesserungen erzielen. Die technische Infrastruktur hierfür haben wir bereits vor der Einführung von AmbuPRAX geschaffen. Wir sehen ein Zusammenwachsen vom traditionellen Arbeiten an Rechner und Telefonfestnetz und mobilem Arbeiten sowie mobiler Kommunikation.

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